Bildung und Erziehung optimieren?
Reflexionen und Einsichten der Psychoanalytischen Pädagogik
psychosozial 163

Der aktuell populäre Optimierungsimperativ trifft in pädagogischen Praxisfeldern sowohl auf berufsspezifische Selbstansprüche der Professionellen als auch auf strukturell verankerte Verhinderung von Reflexionskulturen. Dies führt zu speziellen Konfliktlagen und subjektiven Abwehrdynamiken.

Die Beiträge loten dieses Konfliktpanorama in der Perspektive einer psychoanalytischen Pädagogik aus. Dabei geht es den Autorinnen und Autoren nicht um eine distanziert-erklärende Diagnose von Defiziten, sondern um die an psychoanalytischer Hermeneutik orientierte Aufdeckung und Deutung szenischer Strukturen, wie sie konkrete pädagogische Interaktionszusammenhänge prägen. Bezugspunkte sind Erziehungsprozesse in Institutionen des öffentlichen Erziehungswesens und des Justizvollzugs, darüber hinaus aber auch die mediale Populärkultur und die Psychoanalyse.

Mit Beiträgen zum Themenschwerpunkt von Günther Bittner, Maria Fürstaller, Helmwart Hierdeis, Josef Hofman, Michael Jopling, Barbara Lehner, Sally Riordan, Gunzelin Schmid Noerr, Hans-Joachim Schubert, Achim Würker und David Zimmermann sowie mit freien Beiträgen von Thomas Auchter und Bernd Nitzschke
 

Psychosozial-Verlag
112 Seiten, Broschur, 165 x 240 mm
Erschienen im März 2021
ISSN: 0171-3434, Bestell-Nr.: 8332